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Zufällige Reittierskins für Gemstones?


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@ Blutengel:

Suchtkrank ist nicht gleich Suchtkrank. Das ist eine Kopfsache. Es gibt willensschwache Menschen und willensstarke Menschen. Letztere können auch 2 Jahre hin und wieder Zigarette rauchen und darauffolgend ohne Probleme aufhören und 3 Jahre nicht.
Nur so am Rande, auch wenn`s ein wenig OT ist: Suchterkrankungen haben nichts, aber auch wirklich garnichts mit Willensstaerke zu tun - im Gegenteil sind es oftmals eher die willensstarken Menschen, die eine Praeferenz zur Suchterkrankung haben.Allan Carr hat dazu zB ein wunderbareres Kapitel in seinem Buch "Endlich Nichtraucher" geschrieben.
Dann dürfte es nur eine Frage der Zeit sein bis man das Spiel einstellt. Anet steckt hier viel Mühe und Arbeit rein, ich seh keinen Grund wieso man sie dafür nicht auch vernünftig unterstützen kann..
Niemand will, dass ANet pleite geht.Jeder von uns will, dass die Gewinn machen.Gerade eben bei guildnews den aktuellen Quartalsbericht gesehen:https://guildnews.de/ncsoft-quartalsbericht-q3-2017/Aus der dortigen Analyse:
  • Die Einnahmen durch Guild Wars 2 belaufen sich für das Q3 2017 auf 20,145 Mrd. koreanische Won (umgerechnet 18,05 Millionen US Dollar)
  • Das sind etwa 6 Millionen USD mehr als im vorherigen Quartal und ist damit das beste Ergebnis seit dem ersten Quartal 2016
  • Analysten haben im Vorfeld nur mit knapp 18 Mrd Won gerechnet
  • NCSoft selber scheint zufrieden mit den Verkaufszahlen von PoF zu sein
  • Sie rechnen mit einem noch stärkeren vierten Quartal
  • Im gesamten Westen (Europa und Amerika) hat NCSoft 32,3 Mrd Won generiert. Ein großer Teil aller Einnahmen stammen weiterhin von Guild Wars 2

Zur Panik besteht also offensichtlich ueberhaupt kein Anlass: ANet ist nicht kurz vorm Pleite gehen und zu windigen Geschaeftsmodellen, die einzig und allein der Gewinnmaximierung dienen besteht absolut kein Grund.Ausser halt dass da offenbar irgendjemand den Hals nicht voll kriegt.

Noch einmal: ganz offensichtlich geht es hier nicht um eine verzweifelte Massnahme um ein leckgeschlagenes Schiff vorm Kentern zu bewahren.GW2 macht momentan nicht nur Plus, sondern es macht deutlich mehr Plus, als ANet eigendlich erwartet hat.Die Gefahr einer Einstellung des Spieles ist also nicht nur im Augenblick nicht gegeben, sondern ist sogar in relativ weite Ferne gerueckt.Wenn ANet also trotzdem zu solchen Gewinnmaximierungsmassnahmen greift, dann darf man das nicht nur, sondern muss es sogar kritisieren.Gerade damit sich ANet nicht zu genau solchen Beutelschneidern entwickelt, wie viele andere Spieleschmieden.Denn das sie das nicht sind, bzw mal nicht waren, damit werben sie offensiv (zB keine Monatsgebuehren) und genau deswegen halte ich dem GW-Frenchais seit ueber 10 Jahren die Treue.

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@Tero.7358 schrieb:Schau, Rima dieses Gerede über Jugendschutz und Suchtprävention ist doch nur ein Strohmann, der von einigen Kritikern der Lootbox aufgestellt wird, um ihre Argumente moralisch untermauern zu können.Obwohl ich gegen diese speziellen Lootboxen überhaupt nichts habe, kann ich die Kritik auch teilweise verstehen.Meinetwegen kann Arena das RNG wieder entfernen, wenn’s dem Frieden dient, why not......Sucht-Argumente jedoch sind fehl am Platze, falsch und unehrlich.

Dann könntest du den Support für Anet auch als moralischer Strohmann bewerten, den in erster Linie will der Käufer ja den Skin.

Zwar in Englisch von einem UserDon't forget the endgame in gw2 IS cosmetics. So it would be a valid point to leave over cosmetics, as it pretty much means altering the endgame content for alot of people. And if you compare the quality of skins from basegame -> HoT-> PoF, most shiny stuff is now in gemstore and alot of skins from PoF just look like lvl10 white weapons/armor.

Da liegt das Hauptproblem. dass kann man nicht wegdiskutieren. Für mich als 95% WvWvWler und PvPler sind da noch viele weitere Punkte und ja wenn Anet da halt nichts macht, gehen immer mehr Spieler flöten.

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@ Grebcol:Du hast zwar vollkommen Recht, die Erspielbarkeit von Skins und der Loot insgesammt in GW2 ist eine einzige Katastrophe und ich denke auch, wenn sich das Problem nicht ueber die Jahre noch verschaerft haette, waere der Aufschrei der Comm jetzt laengst nicht so gross gewesen, aber dennoch sind das zwei verschiedene Problematiken.@ Stalkingwolf:

NCSoft ist eine Börsen notiertes Unternehmen. Es geht immer um mehr Geld. Spiele und Aktien passen nicht zusammen. Es geht immer um mehr Dividenden für die Aktionäre.
  1. Umso wichtiger ist deshalb der jetzige Skritstorm - und eben auch seine Groesse.Da es nur ums Geld geht und vor allem um die Dividenden der Aktionaere, kann man ANet auch nur dort packen: nur wenn die schlechte Publicity gross genug ist, dass die Gefahr eines Gewinneinbruchs bei anhaltend schlechter Publicity besteht, kann die Comm sich gegen zu schlechte Entwicklungen zur Wehr setzen und diese damit verhindern.
  2. ANet ist zwar ne Tochter von NCSoft, aber sie haben sich vor einiger Zeit einige Freiheiten erkauft - zB die Freiheit ihr eigenes Marketing betreiben zu duerfen (weswegen das Marketing fuer PoF auch fast nicht existent war).Sie werden also noch gewisse Gewinnvorgaben erfuellen muessen, aber sind relativ frei in ihrer Wahl der Mittel dafuer.Das jetztige Debakel ist also zwar ursaechlich in dem Zwang begruendet, Gewinne fuer NSCoft erwirtschaften zu muessen - die Verantwortlichkeit liegt aber einzig und allein bei ANet - zumal der aktuelle Quartalsbericht ja deutlichst zeigt, dass keinerlei Notwendigkeit dazu bestand.
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@Silmar Alech.4305 schrieb:Du bewertest die Suchtargumentation zu stark, Tero. Als ob es das einzige wäre, was genannt wurde. Das ist nur die letzte, schlimmste Konsequenz aus der Lotteriemechanik, aber nicht die einzige. Was sagst du zu dem Argument, bei dem ich vorgerechnet habe, dass man über die Zufallsmechanik die zigfache Summe ausgibt als wenn man die Sachen direkt kauft? Also gegenüber einem Direktkauf deutlich benachteiligt wird und man auch ohne Sucht deutlich abgezockt wird? Es führt dazu, dass man den Wert von Dingen falsch bewertet. Würdest du auch einen Liter Milch kaufen, wenn er 10 Euro kostet? Ich glaube nicht. Aber so sieht die Preisgestaltung mit den Skins auch bisher schon aus. Das Spiel kostet 30 Euro, ein Skin kostet 10 Euro. Das passt nicht.

ehm...Keder hat das Recht einen Liter Milch für 10 euro an zu bieten.Jeder hat das Recht, das dann zu kaufen oder nicht.

Wirds nicht gekauft, sinkt der Preis.Wirs gekauft, dann bleibt er so.

Dasselbe gilt für Mountskins. Wenn 90% der Spieler die Mountskins so kaufen, dann ging die Strategie auf. Das ist Angebot und Nachfrage. Wenns keiner kauft, geht der Preis automatisch runter.

Ergo bringt drüber jammern auch nix. Es ist ein transparentes Angebot das man annehmen kann oder nicht. Dein Argument ist also schon keines mehr. Sie dürfen das, können das und tun das, die Mountskins für den Preis anbieten mein ich.Das kann dir passen oder nicht, es ist gerechtfertigt und der Preis wird sich einpendeln.

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Anderes Argument ein Skin kostet fast soviel wie das Addon, warum? Von der Arbeitszeit kann es ja niemals sein. Somit künstliche Verknappung ala Apple. Hier scheiden sich die Geister da Skins virtuell sind. Für mich wurde der 2k Skin wohl angeboten um die eventuellen Käufer zur Gamblebox zu führen, da man da ja 4 Skins bekommt. Marketing taktisch klug, moralisch najaaa.Grebcol hat auch die Nadel genannt. Die Balance zwischen Skins Ingame verso Gemshop stimmt einfach nicht mehr. Wenn das Engame nur noch daraus besteht Gold zu farmen um damit im Shop die Endbelohnung zu kaufen oder eben via Echtgeld wirds kritisch. Steckt man das dann noch in eine Kiekeboe Mechanik nervt es nur noch. Klar, den Big Fish der sich auch ein virtuelles Klopapier gönnen würde, stört das nicht. Trotzdem gibt es halt noch immer viele Leute die sich etwas lieber erspielen würden als ständig die Kreditkarte zu zücken oder wie in einem Asiagrinder Tag ein Tag aus einer Farmorgie hinzugeben.

Weiterer Punkt ist auch, dass viele Leute Angst haben das Anet diese Kiekeboe Boxen noch weiter treiben ala P2W. Dann lieber jetzt noch den Riegel davor schieben!

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Nur nochmal nebenbei was ich über Suchtkranke schrieb wurde schon durch Fachleute belegt unter anderem von Psychologen, die sowas behandeln. Und zeigt sich auch daran, wie schnell manche Suchtkranke wieder süchtig werden, andere jedoch nicht.

Mein Post war da nicht beleidigend zu verstehen. Ich kenn selbst Suchtkranke und Psychologen die sowas thematisiert haben. Mein Blick darauf ist da etwas dichter durch diese Menschen.

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@ Blutengel:Nocheinmal: Sucht bzw Abhaengigkeit hat nichts mit Willenskraft zu tun.Wer dir was anderes erzaehlen will hat entweder keinerlei Ahnung oder luegt bewusst.Aus dem wiki zur "Substanzungebundenen Abhaengigkeit":

Als substanzungebundene Abhängigkeit bezeichnen Psychologie und Psychotherapie jene Formen psychischer Zwänge und Abhängigkeiten, die nicht an die Einnahme von Substanzen – wie Alkohol, Nikotin oder anderer Drogen – gebunden sind. Sie ist durch wiederholte Handlungen ohne vernünftige Motivation gekennzeichnet, die nicht kontrolliert werden können und die meist die Interessen des betroffenen Patienten oder anderer Menschen schädigen. Betroffene berichten von impulshaftem Verhalten. Die Abhängigkeit kann die Lebensführung beherrschen und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führen.
und zur "Stoerung der Impulskontrolle":
Das impulsive Verhalten wird dranghaft, oft automatisch ausgeführt. Es wird zwar bewusst erlebt, kann aber willentlich nicht oder nur schwer verhindert werden. Impulskontrollstörungen können somit als Volitionsstörung aufgefasst werden, oder – in neuropsychologischer Perspektive – als Störung der exekutiven Funktionen (="geistige Funktionen [...], mit denen Menschen [...] ihr eigenes Verhalten unter Berücksichtigung der Bedingungen ihrer Umwelt steuern. Als Synonym für dieses Bündel an Fähigkeiten werden auch die Begriffe „kognitive Kontrolle“ [...] benutzt).
  • " Formen psychischer Zwänge und Abhängigkeiten, die nicht kontrolliert werden können"
  • "bewusst erlebt, kann aber willentlich nicht oder nur schwer verhindert werden"
  • "Stoerung der exekutiven Kontrolle"

Ich denke, die Meinung der Fachwelt ist hier sehr eindeutig.Ich weiss nicht mit wem du, wenn ueberhaupt, gesprochen hast, aber Fachleute koennen es eindeutig nicht gewesen sein.

Edit: @ Zaron:Loeschen geht nicht mehr selber.Man kann, so man denn Mitglied ist, nur den Beitrag editieren und die Mods um Loeschung bitten.

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@Blutengel.8932 schrieb:

Diese Begründung ist doch totaler Quatsch. Sei doch froh, dass das Spiele keine 60-70 Euro kostet + SeasonPass und ggf. weiteren DLCs die danach folgen.. da regt sich auch kaum einer auf.

Doch, ich. Ich habe in der Tat 70+ Euro für jede Edition von GW2 bezahlt (deluxe usw.), und ich frage mich, wieso zum Geier die lebendige Geschichte Episoden antizyklisch an die aktiven Spieler verschenkt, den Wiederkehrern jedoch teuer in Rechnung gestellt werden. Es müßte genau anders rum sein, d.h. bei Release sollte man (und würde ich) was dafür zahlen, und der Preis müßte pro Monat oder halbes Jahr wie das draußen ist gesenkt werden, ganz wie bei anderen Sachen, die schon länger auf dem Markt sind. Ja, Arenanet hat den Spielern die kostenlose lebendige Welt auf Ewigkeit versprochen, unter anderem deshalb dürfte das aktuelle Modell so aussehen, aber angesichts so vieler spielerfeindlicher Angebote im Shop wäre das meiner Ansicht nach erheblich eher zu erklären gewesen sein (bei Start der LS2) als jetzt z.B. der Müll mit den Zufalls-Reittier-Skins. Ich glaube, da hätte es nicht einmal einen Shitstorm gegeben, denn in den Spielern steckt noch definitiv im Kopf drin, dass man für Inhalte zahlt, weil es Aufwand ist, Inhalte herzustellen, und die LS ist Inhalt. Ich persönlich jedenfalls würde Geld dafür ausgeben, nicht jedoch für Skins (ich habe bisher noch keinen einzigen Euro oder auch ingame Gold für Skins ausgegeben. Die einzigen 2 (Gleiter-)Skins, die ich je gekauft habe, habe ich mit den geschenkten 400 Gems bei Erreichen einer 5000er Accountpunktegrenze finanziert).Bei einem Abo allerdings, oder einem regelmäßigen Zwang zur Geldzahlung zwecks Erhaltung von Account-Features, da muss ich dir Recht geben, da hätte ich GW2 schon erst gar nicht angefangen.

Ich gebe mein gutes Geld für gute Leistung. Inhalte, Erweiterungen, Spielfeatures sind gute Leistung. Skins sind nice to have, und angesichts der Leistung, die sie im Vergleich zu einer Erweiterung und einem Inhaltsupdate liefern, würde ich einen akzeptablen Preis für einen Skin auf 50-150 Gems ansetzen. Bei den aktuellen Preisen - inakzeptabel. Keine gute Leistung für mein gutes Geld. Bei dem Zufallspaket kommt zum inakzeptablen Preis-Leistungsverhältnis noch die Respektlosigkeit vor dem Kunden zum Ausdruck.

Dann dürfte es nur eine Frage der Zeit sein bis man das Spiel einstellt. Anet steckt hier viel Mühe und Arbeit rein, ich seh keinen Grund wieso man sie dafür nicht auch vernünftig unterstützen kann.. :#

Vor Release von GW2 habe ich genauso gedacht, und eigentlich denke ich immer noch so. Ich habe ein Budget von 5 Euro pro Monat für GW2 vorgesehen, d.h. durchschnittlich 5 Euro pro Monat an Gems kaufen und sie für Zeug wie Skins verschleudern. Angesichts der Geldschneiderei, die der Shop und das ganze Mikrotransaktionskonzept in GW2 zeigt, habe ich mich dazu jedoch nicht durchringen können. Ich habe widerwillig meinen Account über den Shop repariert, damit es sich so spielen läßt wie es vorgesehen ist (mehr Banklagerplatz, unendliche Werkzeuge und sowas), aber für die Skins, die ich dann eigentlich noch kaufen wollte, war dann nichts mehr drin. Irgendwo ist Schluss.

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Davon ab, dass ich dieses RND-Zeugs ohnehin nie mochte, denke ich, haben andere Spiele hier eigentlich für mich nichts zu suchen. Ich spiele hier GW2 und kein Tera, kein Rift, kein WoW oder sonstiges f2p-Spiel.GW2 wollte in Hinsicht auf sowas immer schon "anders" sein und was man nun hat, ist eigentlich nichts "anderes" mehr.

In letzter Zeit wird für meinen Geschmack sowieso "zuviel" Wert auf Shop-Skins gelegt, statt auf wesentliche Probleme im Spiel direkt. Siehe PoF-Inhalte. Die Änderungen mit dem aktuellen Patch haben nicht wirklich Wiederspielwert hinzugefügt. Man hat sich den Änderungen so nebenbei angenommen, ja, aber dennoch ist halt wieder der fade Beigeschmack, dass man auf den Shop-Inhalt des aktuellen Patches mehr Wert gelegt zu haben scheint.Schade, denn es nimmt meiner Meinung nach stark Überhand. Auch wenn es sich nur um Skins handelt und man wohl damit argumentieren möchte, dass auch ArenaNet "verdienen" muss, so kann ich für mich persönlich nur sagen, dass auch Spieler supporten, die ein Addon kaufen. Der finanzielle Support geschieht halt "nicht nur" über den Shop und das vergessen viele.

Auch sollte Anet so langsam mal wieder anfangen, etwas mehr Wert auf Spielinternes zu legen, wie erspielbare Waffen- und Rüstungsets "ohne" an ein Addon gekoppelt zu sein, wie es z.B. in der Silberwüste mit der Carapax-Rüstung der Fall war.Man hatte damals schon begründet, dass der Aufwand zu gross sei, für ganze Waffen- und Rüstungssets, aber wenn ich die Schwarzlöwen-Waffen anschaue, erkenne ich darin einfach viel mehr Aufwand, als in den Skins im Spiel (auch wenn wohl nicht alle dem persönlichen Geschmack entsprechen, so ist der Aufwand dafür deutlich erkennbar).

Über den Preis möchte ich mich gar nicht äussern, denn ich kann es bei den Boxen nicht wirklich einschätzen. Allerdings halte ich 2000 Gems für einen einzelnen Skin für stark übertrieben.Natürlich muss man sich diese nicht zulegen und hat durch das nicht kaufen keinerlei Nachteile, aber dennoch bleibt der fade Beigeschmack enthalten, dass man einfach weiss, dass im Gem-Shop ständig neue Skins usw. erscheinen, aber man sich um das Belohnungssystem im Spiel kaum zu kümmern scheint.

Wer das unterstützen möchte, ok, ist natürlich ihm/ihr überlassen. Aber sowas trägt halt nicht wirklich zur Population von GW2 bei, meiner Meinung nach.

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Für die Skins muss man keinen einzigen Euro ausgeben.Mir fiele es auch nicht im Traum ein, echtes Geld für die Mount-Skins locker zu machen.Für den ganzen fashion- und nice-to-have-crap habe ich Spielgold.Gestern habe ich etwas über 100 Gold für einen Skin bezahlt, nächste Woche kommt der nächste dran, usw....Nicht billig, aber keine Abzocke für mich.Für die Zukunft will man das ja auch moderater angehen.

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@Blutengel.8932 schrieb:Hm naja.. was den Aufwand angeht denk ich nicht.. das wir da großartig Ressourcen verlieren bei dem Rest fürs Spiel. Sowas ist selten wirklich aufwändig, auch wenn die Firmen das gern behaupten.

Es geht mir in der Hinsicht nicht um "Ressourcen", sondern um den Ausgleich, dass es auch mal etwas "zwischendrin" für die Spieler ohne Kreditkarte/Gem-Shop-Neigung zu erspielen gibt.Siehe LS3, es gab zwar hin und wieder "vereinzelte" Skins, für Kopf und Fuss, allerdings halt auch nur vereinzelt und keine ganzen Sets. Während die Schwarzlöwenwaffen fast jeden Monat ein neues Set bekommen, kriegen Spieler, die etwas "erspielbares" erwarten, halt nur halbgares serviert, wie vereinzelte Teile einer Rüstung oder sowas.

Selbst in PoF hat man es nicht gebacken bekommen, das Set der Geschmiedeten-Waffen zu komplettieren und somit gibt es nicht von allen Waffensorten je einen Skin, traurig aber wahr. Sowas finde ich nachhaltig doch recht provokativ, wenn ich so darüber nachdenke. Man schafft es nicht ein ganzes Set in ein "kostenpflichtiges" Addon zu stopfen, schmeisst aber innerhalb von 1 Monat, gleich "2!!!" neue Schwarzlöwenwaffensets ins Spiel. Also das sowas einige Spieler stört, wundert mich dann auch nicht mehr. Geld verdienen hin oder her, aber so dringend nötig hat es GW2 nicht, dass man nun verbohrt nur noch über den Shop Geld verdienen muss, wie man den Quartalsberichten entnehmen konnte. Ich finds schade, aber für mich persönlich sehe ich keine tolle Zukunft für GW2, wenn sich das nicht endlich mal ändern wird. Der Content wird immer magerer und die Shop-Angebote immer grösser.

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Ja, wäre vielleicht alles nicht so Drama, wenn es wirklich ingame Dinge gäbe, die genauso begehrlich wären. Ich bin schon davon ausgegangen, dass es mal neue Skins für die Mounts gäbe, aber dass das nur über den Shop in teuer oder per RNG funktionieren soll, ist etwas mäh. Das 25,- Euro üblich sind, kann man so pauschal auch nicht sagen. Da müsste man in Relation setzen wieviele Mount es überhaupt zu erspielen gibt usw. Im Moment ist der Stand bei GW2 fünf, was recht überschaubar ist, wovon eins recht teuer ist (aber auch hier kann der Gemshop per Goldtausch helfen).

Wenn man das in Relation dazu setzt, dass wenigstens PoF einen größtenteils mit Skins aus dem Ur-GW2 zuschmeißt (Fummel des Kabbalisten, echt jetzt?) oder überhaupt die Belohnungen und Drops im unteren Drittel tümpeln, wallt der Volkzorn natürlich hoch.An dieser Stelle und nur am Rande: Es tut nun wirklich nicht mehr Not, dass man beim Zerlegen von gelber Rüstung darauf aufmerksam gemacht wird, dass es sich dabei um einen wertvollen Gegenstand handelt - tut es nämlich nicht, und nervt daher nur.

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@Rima.5314 schrieb:@ Grebcol:Du hast zwar vollkommen Recht, die Erspielbarkeit von Skins und der Loot insgesammt in GW2 ist eine einzige Katastrophe und ich denke auch, wenn sich das Problem nicht ueber die Jahre noch verschaerft haette, waere der Aufschrei der Comm jetzt laengst nicht so gross gewesen, aber dennoch sind das zwei verschiedene Problematiken.@ Stalkingwolf:

NCSoft ist eine Börsen notiertes Unternehmen. Es geht immer um mehr Geld. Spiele und Aktien passen nicht zusammen. Es geht immer um mehr Dividenden für die Aktionäre.
Das jetztige Debakel ist also zwar ursaechlich in dem Zwang begruendet, Gewinne fuer NSCoft erwirtschaften zu muessen - die Verantwortlichkeit liegt aber einzig und allein bei ANet - zumal der aktuelle Quartalsbericht ja deutlichst zeigt, dass keinerlei Notwendigkeit dazu bestand.

Na du bist ja optimistisch. Mit Vorverkauf von PoF ist man immer noch recht weit hinten (eine Steigerung ist nun wirklich nicht überraschend wenn ein add on raus kommt) und das eine Mobile Game Lineage M erwirtschaftet 5x mehr als alle anderen Spiele zusammen. Nächstes Quartal gehen noch paar Käufe von PoF rein und dann? 1. Q 2018? Spätestens dann braucht man weitere Einnahmen. Und genau das wird jetzt vorbereitet mit der Lootbox Geschichte.

Jeder Euro zählt. Ncsoft ist ein börsennotiertes Unternehmen. Da fliegen die schwächsten schnell raus und die Mobile Games scheinen ja extremes Potential zu besitzen.

Ich bleibe dabei, solange es um größtenteils optische Gimmicks gehet, sollen sie ruhig Geld verdienen. Ncsoft hat lange genug relativ wenig Geld mit GW2 verdient. Auch von mir haben sie bisher nicht so viel erhalten. Andere MMORPGs haben nach 1 Jahr schon mehr von mir erhalten als GW2 nach 4, 5 Jahren.

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Ich unterstütze GW2 gerne - auch mit Echtgeld, aber nur, wenn ich sehe was ich kaufe. RNG ist für mich ein NOGO. Die Hallowach-Skins habe ich gerne gekauft, weil ich sie mochte und auch zuvor sehen konnte.EDITH: Weil ich sicher sehen konnte, was ich für mein Geld bekomme. ;)Die aktuellen Skin-Obtionen werde ich mir schenken, dafür mag ich zuwenige davon. Selbst das Ingame-Gold ist mir zu wichtig (neue Spezis und dafür neue Ausrüstung anschaffen) um es für Glücksspiel zu verballern.

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@MoS.9625 schrieb:Andere MMORPGs haben nach 1 Jahr schon mehr von mir erhalten als GW2 nach 4, 5 Jahren.Ja, aber du als Einzelner bist ja nicht relevant :).Und was das Mobile Gaming angeht: Darunter leiden auch andere. Auch werden sich nicht Wenige den unkomplizierteren Konsolen zugewandt haben, die mittlerweile auch Mehrspielermodi bieten und eine verhältnismäßige gute Grafik auf 40 Zoll und mehr. Wir sind eben nicht mehr in den Zeiten wo DaoC-Spieler monatlich hunderte Euros für ISDN ohne Flat weggehauen haben und sich den Wecker im Schichtmodus stellten, um ihre Feste zu verteidigen.Grundsätzlich gibt es kein MMORPG, das nicht als Tiger gesprungen ist (oder springen wollte) und doch als Bettvorleger gelandet ist. Warhammer, Aion, HdRO, dieser Skyrim-Verschnitt, dessen Name mir schon wieder entfallen ist. Wow hat deutlich! Haare lassen müssen und läßt sich jetzt auch mit Spielmarken unterhalten, dh. ohne Monatsabo. MMORPGs sind teuer in der Entwicklung (wenn man eins entwickeln möchte das nicht innerhalb von 4 Wochen leergefegt ist). Und der Markt ist einfach nicht mehr derselbe wie früher, auch die Spieler nicht. Sei es das "die Alten" mittlerweile in Lohn und Brot stehen, Familie haben und nicht mehr die Zeit und Lust sich dumm und dusselig zu farmen, oder das Frischgemüse seit jeher nicht denselben Draht zum Genre hatte und lieber Ballerspiele zockt oder die tw. sehr guten Singleplayer (GTA, Witcher, Last of Us etc.), die weggehen wie geschnitten Brot.

Grundsätzlich sind mir die Mounts egal, das Preis/Leistungsverhältnis stimmt für mich nicht, also gibt's nichts. Heißt nicht, das ich überhaupt kein Geld im Gemshop ausgebe, für Charplätze, Skins, neue Frisuren. Also, "billiger" als ein Spiel für das ich monatlich laschen muss, ist GW2 für mich nicht. Das einzige was mich im Zusammenhang damit aufregt ist der bescheidene Loot im Spiel, denn das ist wirklich zu deutlich Moneymaking. Auf der einen Seite kurz gehalten oder aufwendig ranzukommen (Wiki/Guides immer im Hintergrund), auf der anderen die bunten Spielsachen im Gemshop. Du brauchst nur den Geldbeutel aufmachen...Normalerweise gibt es in Erweiterungen egal in welchen -RPG immer einen bunten Satz neuer Rüstungen/Waffen, als Element der Charentwicklung, die in RPGs ganz wesentlich ist. PoF war da sehr enttäuschend, selbst HoT scheint da mehr zu bieten und v.a. zielgerichteter zu arbeiten. Skins aus dem Gemshop erzählen nichts, außer das man beim Gemshop "Kaufen" gedrückt hat. Sie sagen nicht: der Char war in dem Dungeon, hat diesen Rang im PVP/WvW oder einen Mob dumm und dusselig gefarmt um X zu bekommen etc. Das ist fad. Und im Sinne der Charentwicklung: Müll.

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@Rima.5314 schrieb:@ Blutengel:Nocheinmal: Sucht bzw Abhaengigkeit hat nichts mit Willenskraft zu tun.Wer dir was anderes erzaehlen will hat entweder keinerlei Ahnung oder luegt bewusst.Aus dem wiki zur "Substanzungebundenen Abhaengigkeit":

Als substanzungebundene Abhängigkeit bezeichnen Psychologie und Psychotherapie jene Formen psychischer Zwänge und Abhängigkeiten, die nicht an die Einnahme von Substanzen – wie Alkohol, Nikotin oder anderer Drogen – gebunden sind. Sie ist durch wiederholte Handlungen ohne vernünftige Motivation gekennzeichnet, die nicht kontrolliert werden können und die meist die Interessen des betroffenen Patienten oder anderer Menschen schädigen. Betroffene berichten von impulshaftem Verhalten. Die Abhängigkeit kann die Lebensführung beherrschen und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führen.

So falsch ist das mit der Willenskraft auch nicht.Für die erfolgreiche Behandlung einer stofflichen bzw. nichtstofflichen Abhängigkeit ist der Wille des Patienten Grundvoraussetzung.Die Therapie kann nur Unterstützung für ein künftiges „cleanes“ Leben bieten. Die Probleme zu meistern, welche zur Sucht führten und einen Rückfall verursachen könnten, hängt ebenfalls in erster Linie vom Willen des Betroffenen zur Veränderung ab.Er ist ja nicht süchtig geworden, weil das Suchtmittel zur Verfügung stand, sondern weil in seinem Leben Defizite und Belastungen herrschten, die ihn dazu greifen ließen.

Süchtige Computer-Spieler Onlinespiel-Süchtige kann man über die Forenaktivität relativ gut identifizieren.Ehemalige „LiebhaberInnen“, welche anfangen emotional gehässige Kommentare zu schreiben, Spieler, welche bei Serverausfällen den Betreiber als inkompetent und schlimmeren zu schmähen oder hasserfüllt mit Trennung drohen und die Pleite prophezeien.Man sollte ruhig mal in sich hinein hören, wenn eine Aktion des Spieleanbieters, wie zb die Mount-Skins, bei einem selbst Wut oder Trauer hervorruft.Das unterscheidet sich deutlich vom leidenschaftlichen Engagement für ein Hobby.

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@Tero.7358 schrieb:

Süchtige Computer-Spieler kann man über die Forenaktivität relativ gut identifizieren.Ehemalige „LiebhaberInnen“, welche anfangen emotional gehässige Kommentare zu schreiben, Spieler, welche bei Serverausfällen den Betreiber als inkompetent und schlimmeren zu schmähen oder hasserfüllt mit Trennung drohen und die Pleite prophezeien.Man sollte ruhig mal in sich hinein hören, wenn eine Aktion des Spieleanbieters, wie zb die Mount-Skins, bei einem selbst Wut oder Trauer hervorruft.Das unterscheidet sich deutlich vom leidenschaftlichen Engagement für ein Hobby.

Bitte was? ^^ Sry, aber jetzt hast du es endgültig geschafft.... :D

Jemand, der sich intensiv mit seinem "Hobby" beschäftigt und es natürlich genau so mag, wird versuchen sich dagegen aufzulehnen, wenn etwas so kommt, wie man es nicht gerne hat. Wie hier im Thema: Die Spieler ,die "unzufrieden" mit dem aktuellen Schema sind, lassen ihren Gefühlen, Meinungen und was auch immer freien Lauf.Aber sicher nicht weil sie süchtig sind, sondern weil es sie einfach stört. Das ist nur eine harmlose menschliche Eigenschaft. ;)

Oh man, aber wenn du mein Psychologe/Psychiater wärst, würde ich mich aber schleunigst nach einem neuen umsehen, denn deine Diagnose ist einfach total oberflächlich und unpräzise, dass sich die Beine biegen. ^^ In gewisser Weise ist dein Verhalten, deiner Erklärung nach, auch eine Sucht. Nämlich die, ständig versuchen recht haben zu wollen und denken alles verstanden zu haben und zu wissen.Tut mir leid, aber wenn jemand einige Beiträge mehr auf dem Konto hat als du, heisst das halt noch lange nicht ,dass es sich um einen "Computer-Süchtigen" handelt.

Wie kommt man bloss auf sowas?

Nein, Tero, dies hat nun nichts damit zu tun, weil wir mal in einem Thema eine kleine Auseinandersetzung hatten (nur falls du das denken solltest). Aber ich würde mich angegriffen fühlen, wenn du mich laut diesen Beispielen als "Süchtigen" bezeichnen würdest. ^^Nicht jeder reagiert in der "alles-scheiss-egal"-Haltung, wenn es um sein "Hobby" geht. Es können durchaus auch Emotionen miteinfliessen, eben genau, weil es etwas ist, was man einfach mag. Viel mehr würde ich die Beispiele, die sich auf Drohnungen, Beleidigungen usw. beziehen, als "Selbstbeherrschung" bezeichnen, aber bestimmt nicht auf eine Sucht schieben.

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